Unkraut entfernen

Das Ärgernis eines jeden Hobbygärtners: Unkraut. Ob Löwenzahn, Wegerich, Moos oder schlichte Gräser – was ich nicht gepflanzt habe, gehört auch nicht in meinen Garten.
So lautet jedenfalls die Einstellung vieler Gartenbesitzer.

Mit der Chemiekeule: Unkrautvernichter

Es gibt auf dem Markt hochwirksame Mittel. Ist erst einmal das unerwünschte Grün eingesprüht, so stirbt es innerhalb kurzer Zeit ab und verschwindet, sogar für längere Zeit. Klingt super? Ist auch super bequem. Es wäre aber auch zu schön, wenn es da keine Kehrseite der Medaille gäbe:

Unkrautvernichtungsmittel können durch Verwehungen und Auswaschungen in Gewässern landen. Außerdem steht zumindest ein sehr bekanntes und vielfach verwendetes Mittel im Verdacht, krebserregend und ursächlich für genetische Veränderungen, die zu Geburtsfehlern führen können, zu sein. Wer sich trotzdem nicht davon abhalten lassen will, sollte zumindest darauf achten, dass das Mittel biologisch abbaubar ist.

Wie entfernt man Unkraut am besten?

Essig tut's auch

Essig ist natürlich nicht so hoch wirksam wie ein spezieller Unkrautvernichter, aber immerhin ist er halbwegs unbedenklich im Einsatz. Essig sorgt dafür, dass Pflanzenteile verwelken - allerdings nur an der Oberfläche; das Wurzelwerk bleibt meistens unbeschädigt.

Umweltfreundlich und gesund: Jäten!

Mal ganz ehrlich: Wozu hast du eigentlich einen Garten, wenn du keinen Bock auf Gartenarbeit hast, zu der Unkraut jäten nun mal dazu gehört? Das Wort "Unkraut" ist auch mal wieder etwas typisch Deutsches ... Aber lassen wir das. Schließlich möchte ich dich ja dazu motivieren, auf Chemie zu verzichten und dir und deinem Garten zuliebe einfach mit dem passenden Zubehör ans Werk zu gehen.

Ich habe Unkraut jäten früher gehasst. Aber mittlerweile habe ich festgestellt, dass es etwas sehr Meditatives hat.

Das kann man brauchen, um dem Unkraut zu Leibe zu rücken:

  • Unkrautstecher für Beete oder Wiesen
  • Fugenkratzer für gemeines Grün zwischen Steinplatten o. ä.
  • Eine alte Kuchengabel kann ebenfalls sehr praktisch sein, um die Pflanze aus dem Boden herauszuhebeln
  • Um die "Ernte" abzutransportieren, sind platzsparende Falttonnen extrem praktisch. Wir haben unsere im Onlineshop von Lidl gefunden: die FLORABEST-Falttonne für Gartenabfälle gibt es hier
  • Um deine Knie zu schonen, solltest du dir auch noch eine Unterlage besorgen. In einfacher Ausführung als Kniekissen oder ganz luxuriös für Knirschknochen: die Kniebank

Falttonne von Lidl
Bild via www.lidl.de

Tja, und wenn du immer noch keine Lust hast auf Unkrautbeseitigung, gibt es noch drei Alternativen:

  • Lass es wachsen und nenne es "Wildgarten". Die Insektenwelt wird es dir danken.
  • Besorg dir einen Gärtner.
  • Mach einen Steingarten draus.