Die wichtigsten Werkzeuge

Hier geht es nicht darum, alle Werkzeuge dieser Welt vorzustellen. Wenn du einen riesigen Keller und viel Geld hast, kannst du dir natürlich alles kaufen, was der Markt hergibt! Aber wer hat das schon?

Fang mit einer kleinen Grundausstattung an. Werkzeuge, die man wirklich häufig braucht (häufig in Relation zur Gesamt-Werkzeugnutzung, versteht sich):

Hammer

Du kannst natürlich auch versuchen, Nägel mit deiner Schuhsohle oder einem dicken Kieselstein in die Wand zu schlagen. Einfacher - und etwas sicherer - geht es aber mit einem Hammer. Kauf dir kein Kinderspielzeug, sondern einen, der eine ordentliche Größe hat, sonst hämmerst du dir einen Wolf.

Schraubendreher

Ja, die Teile heißen SchraubenDREHER, nicht Schraubenzieher. Wenn man mal kurz drüber nachdenkt, ist das auch logisch. Du ziehst mit dem Teil keine Schrauben, sondern drehst sie heraus oder herein. Ein Schraubendreher reicht aber nicht, schließlich gibt es Kreuzschrauben und Schlitzschrauben und mittlerweile sinnvollerweise auch Sternschrauben - und die gemeinerweise auch noch in verschiedenen Größen. Schau, ob Du gleich ein ganzes Set bekommst, ansonsten leg Dir für den Anfang von allen Varianten jeweils drei verschiedene Größen zu.

Tipp: Wenn du selbst etwas neu verschrauben willst, nimm Sternschrauben, die sind besser als Kreuz oder Schlitz.

Akkuschrauber

Wenn du häufiger an Schrauben herumschrauben wirst, leg dir auch gleich einen Akkuschrauber zu. Aber nicht anstelle der Schraubendreher, sondern zusätzlich! Akkuschrauber bzw. ihre Akkus haben die lästige Angewohnheit, immer dann leer zu sein, wenn man mitten in der Arbeit ist. Deswegen ist es nicht verkehrt, sich gleich zwei Akkuschrauber oder einen Zusatzakku zu kaufen. Nur darf man dann nicht vergessen, den zweiten auch wirklich aufzuladen ...

Zange

Eine Zange kann man für verschiedene Zwecke gebrauchen. Wo die Kraft der eigenen Hände nicht ausreicht, muss eine Zange her. Beispiel: Wenn du mit deinem Akkuschrauber noch übst, also noch nicht die richtige Technik beherrschst, Schrauben einzudrehen, ohne dass das Bit ständig über die Schraube schrappt und sie rund dreht, wirst du irgendwann eine Zange benötigen, um die Schraube wieder herauszudrehen.

Seitenschneider

Der Seitenschneider ist ein enger Verwandter der Zange und dient in erster Linie dazu, Drähte zu schneiden. Verschone deine Haushaltsschere - damit wird das nichts. Der Seitenschneider kann auch ein nützlicher Helfer bei der Gartenarbeit sein, wenn du z. B. mit starkem Blumenbindedraht arbeitest.

Bohrmaschine

Wie kriegst du die Schraube in die Wand? Klar, du kannst auch versuchen, sie nackt einfach so in die Wand zu drehen. Also nicht du nackt, sondern die Schraube ohne Dübel und ohne Bohrloch. Das könnte sogar klappen, wenn Du weiche Wände hast. So macht man das aber nicht. Eine Schraube in der Wand braucht einen Dübel. Ein Dübel braucht ein Loch. Das Loch macht dir die Bohrmaschine. (Achte darauf, dass Bohrergröße und Dübelgröße miteinander harmonieren, sonst wird das auch nichts.)

Multitools / Multifunktionswerkzeuge

Praktisch vor allem für unterwegs! Das wohl bekannteste Multifunktionswerkzeug ist das Schweizer Taschenmesser, aber darüber hinaus gibt es viele verschiedene andere für verschiedene Einsatzzwecke. Einen umfangreichen und informativen Artikel gibt es beim Werkzeugstore24: Multitools - Die Allzweckwaffen unter den Werkzeugen. Besonders interessant und für mich neu fand ich hier den Aspekt, dass ein Multitool bei einem Autounfall sogar Leben retten kann, wenn Gurte oder Textilien durchtrennt werden müssen, um jemanden aus dem Auto zu befreien. Unter diesem Aspekt ist es sicherlich eine Überlegung wert, ein solches Werkzeug mitzuführen.